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    Mein Land, meine Freunde, meine Entscheidung: Ja zur Einbürgerung!

    Jedes Jahr entscheiden sich ca. 50 Personen für eine Einbürgerung im Freistaat Sachsen. Entscheiden auch Sie sich dafür! Informationen zum Thema erhalten Sie auf dieser Seite.

    Das Bild zeigt das KeyVisual der Einbürgerungskampagne: Sprechblase mit der Aufschrift "Mein Land, meine Freunde, meine Entscheidung: Ja zur Einbürgerung!"

    Mein Land, meine Freunde: Typisch Sächsisch!

    Drei Personen, die sich für die Einbürgerung im Freistaat Sachsen entschieden haben, verraten Ihnen in einem Video deren Beweggründe dafür und was sie für typisch sächsisch halten.

    Video Typisch Sächsisch auf YouTube
    Sprechblase mit der Aufschrift "Typisch Sächsisch!"

    Mein Land, meine Freunde meine Entscheidung: Kamila aus Polen sagte Ja zur Einbürgerung.

    Kamila aus Polen ist seit 2016 deutsche Staatsbürgerin. Sehen Sie im Video, warum sich Kamila für die Einbürgerung entschieden hat.

    Kamila auf YouTube

    Mein Land, meine Freunde, meine Entscheidung: Dr. Mateo V. aus Peru sagte Ja zur Einbürgerung.

    Dr. Mateo V. ist seit 2016 deutscher Staatsbürger. Sehen Sie im Video, warum sich Mateo für die Einbürgerung entschieden hat.

    Mateo auf YouTube

    Mein Land, meine Freunde, meine Entscheidung: Setareh B. aus dem Iran sagte Ja zur Einbürgerung.

    Setareh B. ist seit 2016 deutsche Staatsbürgerin. Sehen Sie im Video, warum sich Setareh für die Einbürgerung entschieden hat.

    Setareh auf YouTube
    Hauptinhalt

    Acht gute Gründe für Ihre Einbürgerung

    Wenn Sie dauerhaft in Deutschland leben, gibt es gute Gründe sich einbürgern zu lassen.

    • Mit der deutschen Staatsbürgerschaft erhalten Sie alle Rechte und Pflichten der Staatsbürgerinnen und Staatsbürger dieses Landes.
    • Sie erhalten aktives und passives Wahlrecht, können also an Wahlen teilnehmen oder sich selbst wählen lassen.
    • Sie können Ihren Aufenthalt und Wohnsitz frei wählen, sowohl in Deutschland als auch in allen anderen Ländern der EU.
    • Sie genießen Reise- und Visumserleichterungen für viele außereuropäische Staaten.
    • Sie erhalten diplomatischen Schutz im Ausland.
    • Sie haben das Recht auf uneingeschränkte Berufsfreiheit.
    • Sie benötigen keine Aufenthaltserlaubnis mehr und müssen für die Passausstellung nicht zu ausländischen Konsulaten oder Botschaften.
    • Sie können den Schutz der sozialen Sicherungssysteme in Anspruch nehmen.

    Kamila K., gebürtige Polin, eingebürgert in Sachsen 2016

    Plakatmotiv Kamila K.

    "Es ist mir wichtig, dass ich jetzt auch durch Wahlen mitbestimmen darf."

    Wesentliche Voraussetzungen für eine Einbürgerung

    Um einen Antrag auf Einbürgerung einreichen zu können, gibt es wesentliche Voraussetzungen. Sollten Sie eine oder mehrere dieser Voraussetzungen nicht oder nur teilweise erfüllen, lassen Sie sich nicht entmutigen. In diesem Fall laden wir Sie zu einer Beratung bei der zuständigen Einbürgerungsbehörde ein, denn von einigen dieser Voraussetzungen gibt es auch Ausnahmen.

    Sie haben seit wenigstens 8 Jahren rechtmäßig Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Frist wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs auf 7 Jahre verkürzt. Wenn Sie einen deutschen Ehe- oder Lebenspartner haben, genügt ein mindestens 3-jähriger Aufenthalt.

    Sie haben ein unbefristetes Aufenthaltsrecht oder einen bestimmten Aufenthaltstitel. Eine befristete Aufenthaltserlaubnis genügt nur bedingt unter der Voraussetzung, dass diese zu einem dauerhaften Aufenthalt in Deutschland führen könnte, z. B. die Blaue Karte EU. Eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung erfüllt die Voraussetzungen nicht.

    Sie können den Lebensunterhalt für sich und für Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) bestreiten. Wer Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II ohne eigenes Verschulden bezieht, kann trotzdem eingebürgert werden.

    Sie bekennen sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

    Sie sind bereit, ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben. Wenn Sie Staatsangehöriger eines Mitgliedsstaates der EU oder bestimmter anderer Staaten sind, können Sie Ihre bisherige Staatsangehörigkeit beibehalten.

    Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache. Es werden keine perfekten Deutschkenntnisse erwartet, es genügt, wenn Sie sprachliche Probleme im Alltagsleben flexibel bewältigen können. Dafür ist ein entsprechender Nachweis vorzulegen oder gegebenfalls ein Sprachtest zu absolvieren.

    Sie haben Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie der Lebensverhältnisse in Deutschland. Diese werden mittels eines Einbürgerungstests nachgewiesen, in dem Sie von 33 Fragen mindestens 17 richtig beantworten müssen.

    Sie sind nicht wegen einer Straftat verurteilt worden.

    Dr. Mateo V., gebürtiger Peruaner, eingebürgert in Sachsen 2016

    Plakatmotiv Dr. Mateo V.

    "Ich lebe schon seit über zehn Jahren in Deutschland und verspreche mir von der Einbürgerung nur Vorteile."

    Hinweise zum Einbürgerungsverfahren

    In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Schritte zum Verfahren zur Einbürgerung.

    Für die Einbürgerung sollten Sie einen schriftlichen Antrag stellen. Den Antragsvordruck erhalten Sie bei Ihrer Einbürgerungsbehörde. Wenn Sie 16 Jahre oder älter sind, können Sie die Einbürgerung selbst beantragen. Sind Sie noch keine 16 Jahre alt, müssen Ihre gesetzlichen Vertreter den Antrag stellen.

    Darüber, welche Unterlagen in Ihrem Fall erforderlich sind, informiert Sie die Einbürgerungsbehörde. Bei fremdsprachigen Urkunden ist eine Übersetzung notwendig.

    Grundsätzlich kostet die Einbürgerung 255 Euro pro Person. Für minderjährige Kinder, die zusammen mit ihren Eltern eingebürgert werden und keine eigenen Einkünfte haben, beträgt die Gebühr 51 Euro.

    Zum Abschluss eines erfolgreichen Einbürgerungsverfahrens wird Ihnen die Einbürgerungsurkunde persönlich übergeben. Dadurch wird die Einbürgerung wirksam. Sie sind nun deutsche Staatsbürgerin oder deutscher Staatsbürger.

    Als Einbürgerungsbehörde ist die Stadtverwaltung Ihres Wohnortes zuständig, wenn Sie in Chemnitz, Dresden oder Leipzig wohnen. Wohnen Sie in einem Landkreis, ist das Landratsamt zuständig.

    Vorbereitende Kurse und Tests

    Um die Voraussetzungen für die Einbürgerung zu erfüllen, können verschiedene Kurse und Tests absolviert werden. Welche? Mehr dazu im Folgenden.

    Die für das erfolgreiche Einbürgerungsverfahren vorausgesetzte Aufenthaltsdauer in Deutschland kann durch eine Teilnahme an einem Integrationskurs verkürzt werden.

    Anbieter von Integrationskursen

    Sie können Ihre ausreichenden Deutschkenntnisse durch bestimmte Unterlagen nachweisen oder an einem Sprachtest für das sogenannte „Sprachniveau B1“ teilnehmen. Der Test besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

    Auf den Test bereiten Sie spezielle Sprachkurse vor.

    Anbieter von Sprachkursen

    Sächsische Volkshochschulen bieten den Einbürgerungstest an, und ebenso Kurse, die Sie auf den Test vorbereiten. Zur Vorbereitung auf den Einbürgerungstest können Sie auch Übungsfragen im „Online-Testcenter“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge beantworten.

    Anbieter des Einbürgerungstests

    Setareh B., gebürtige Iranerin, eingebürgert in Sachsen 2016

    Plakatmotiv Setareh

    "Den Einbürgerungstest konnte ich dank der guten Vorbereitung mithilfe des Online-Tests problemlos bestehen."

    Weitere Informationen

    Amt24-Homepage

    Amt24

    Ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen zum Einbürgerungsverfahren, zum Ablauf des Antragsverfahrens und Beratungsstellen finden Sie auf den Seiten von Amt24.

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